CDU-Kreistagsfraktion Limburg-Weilburg
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29.08.2011 - Übersicht | Drucken

CDU-Kreistagsfraktion informierte sich bei Albert Weil AG

Im Rahmen ihres Sommerprogramms besuchten Mitglieder der CDU-Kreistagsfraktion Limburg-Weilburg die Firma Albert Weil AG an ihrem Verwaltungssitz in Limburg. Angeführt wurde die Delegation von der Fraktionsarbeitskreisvorsitzenden Raumordnung, Wirtschaft und Verkehr, Elke Fehr, und dem Fraktionsvorsitzenden Joachim Veyhelmann.

Hauptthema des Gesprächs war die Ausbildung in heimischen Wirtschaftsbetrieben. Empfangen wurden die CDU-Abgeordneten vom Vorstandsvorsitzenden der Albert Weil AG, Klaus Rohletter. Dieser stellte zu Beginn in seinem Vortrag die Firmengeschichte, die heutige Aufstellung des mittelsständischen Unternehmens sowie die Unternehmensphilosophie dar.



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Die Fraktionsmitglieder mit dem Vorsitzenden Joachim Veyhelmann (3. v. r.), der Arbeitskreisleiterin Elke Fehr (hintere Reihe, 2. v. r.) sowie dem Vorstandsvorsitzenden der Albert Weil AG, Klaus Rohletter (1. v. r.)
Derzeit verfügt die Albert Weil AG über rund 250 Mitarbeiter, die in den drei Geschäftsbereichen Straßen- und Kanalbau, Konstruktiver Ingenieurbau sowie Schwerer Erdbau und Abraumbeseitigung beschäftigt sind. Der Aktionsradius der Baufirma umfasst rund 100 km. Bisher ist das Unternehmen auf zwei Liegenschaften verteilt - das Verwaltungsgebäude in der Wiesletstraße in der Limburger Kernstadt und den Bauhof in Elz. Aufgrund der mittlerweile bestehenden Platzprobleme und logistischer Probleme am Bauhof werden die beiden Standorte voraussichtlich ab Mitte 2012 in Offheim zusammengeführt.
 
Rohletter betonte, dass man bei der Albert Weil AG besonderen Wert auf die betriebliche Aus- und Weiterbildung lege. Zudem sei es Teil der Unternehmensphilosophie die Mitarbeiter möglichst eng zu binden. So biete man für die Mitarbeiter ein Gesundheitsprogramm an, bei dem man Angebote zur sportlichen und gesundheitsfördernden Betätigung im Kollegenkreis gemacht werden. So ist die Albert Weil AG Mitglied im Hallenbadverein Offheim und arbeitet mit einem örtlichen Fitnessstudio zusammen. Stolz sei man auch auf das mittlerweile sehr umfangreiche gesellschaftliche Engagement der Mitarbeiter. So unterstütze man zum Beispiel den Limburger Sommernachtslauf, den Freiwilligentag Mittelhessen und die Oraniensteiner Konzerte in Diez.
 
Einen hohen Standard habe man bei der Betreuung der Auszubildenden erreicht. Pro Jahr stelle die Albert Weil AG etwa 12 Auszubildende ein. Diesen werden jeweils so genannte „Ausbildungspaten“ zur Seite gestellt, welche während der Ausbildungszeit für die jungen Menschen zur Beratung bei beruflichen und persönlichen Problemen zur Verfügung stehen. Bewährt habe sich auch, dass vor dem Abschluss eines Ausbildungsvertrages ein Praktikum vorgeschaltet werde. Die vorbildliche Arbeit mit den Auszubildenden ist zuletzt auch durch eine Auszeichnung der Bundesagentur für Arbeit gewürdigt worden. Die Ausbildungsleiterin der Albert Weil AG, Frau Elisabeth Schneider, schilderte in ihrem Vortrag, dass es leider immer schwieriger werde, geeignete Auszubildende zu finden. Gerade an Ausbildungsplätzen im gewerblichen Bereich, also zum Beispiel als Straßenbauer sowie als Beton- und Stahlbetonbauer, sei das Interesse junger Menschen leider sehr gering. Problem dabei sei, dass ein Beruf in der Bauindustrie oder im Handwerk allgemein oftmals nicht so angesehen sei. Deshalb werde man sich verstärkt dem Marketing der Ausbildungsplätze bzw. des Berufsbildes widmen und dabei auch verstärkt auf die neuen Medien setzen.
 
Im weiteren Verlauf des Gesprächs tauschten sich die Kreistagsabgeordneten und die Firmenvertreter über das Angebot der heimischen Berufsschulen aus. Kritisch wurde von Seiten der Albert Weil AG die Zusammenfassung der Beton- und Stahlbetonbauer im Rahmen der theoretischen Ausbildung im dritten Ausbildungsjahr in Lauterbach gesehen. Man sieht hierin eine Beeinträchtigung der Möglichkeiten, seitens der Firma auch in dieser Zeit engen fürsorgerischen Kontakt zu den Auszubildenden halten zu können. Die Ausbildung könne nach wie vor auch im heimischen Raum erfolgreich durchgeführt werden. Der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion und Schulausschussvorsitzende, Joachim Veyhelmann, sagte zu, sich über die Thematik in der Folge des Gesprächs intensiv auszutauschen und gegebenenfalls in Wiesbaden initiativ zu werden. Zum Abschluss des Besuchs stellte Frau Filusch als Teilnehmerin am Dualen Studium, in ihrem Fall einer Kooperation der Technischen Hochschule Mittelhessen und der Albert Weil AG, die Hintergründe und Konzeption dieser Studienform dar.
 
Die Fraktionsarbeitskreisvorsitzende Elke Fehr dankte nach den Vorträgen für die umfangreichen Informationen und Einblicke in das Unternehmen

Andreas Hofmeister, 24.03.2013, 15:14 Uhr
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