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Presse
01.10.2016, 13:00 Uhr | Übersicht | Drucken
Arbeitskreis Soziales besucht "Gegen unseren Willen"


Der Arbeitskreis „Soziales“ der CDU Kreistagsfraktion hat den Antrag des Vereins „Gegen unseren Willen“ auf einen höheren Kreiszuschuss zur Arbeit des Vereins zum Anlass eines Besuches genommen. Dabei dankte sowohl der Vorsitzende des Arbeitskreises, Helmut Schäfer, als auch der Fraktionsvorsitzende Christian Wendel Frau Koepper für die wichtige Aufgabe, die der Verein leiste.


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Frau Koepper ging in Ihrem Tätigkeitsbericht für 2015 auf die Beratungs- und Präventionsarbeit zu sexueller Gewalt im Landkreis Limburg-Weilburg ein. Die telefonischen Beratungen sind mit 283 Personen leicht angestiegen. Von diesen 283 Personen kam es bei 197 Personen zu einem persönlichen Beratungsgespräch, wobei die Beratungsgespräche gegenüber dem Vorjahr um über 60 Gespräche angestiegen sind. Erfreulich war das Rechnungsergebnis für 2015. Hier wurde ein geringer Überschuss erzielt, der jedoch auf einen Einmalzahlung im Rahmen der Spendenaktion „Igel“ in Höhe von 10.000 Euro zurückzuführen sei, zudem sei der Landeszuschuss um rd. 8.500 Euro erhöht worden. Trotzdem reichen die Haushaltsmittel nicht aus, um den steigenden Bedarf nach Beratung, Begleitung, Krisenintervention und Präventionsarbeit gerecht zu werden. Die für das Jahr 2017 vorgesehene dritte Beratungsstelle mit 30 Stunden sei Wunschdenken und noch nicht besetzt. Denkbar wäre hier auch eine Reduzierung auf eine Halbtagsstelle, was die Personalkosten für 2017 insgesamt reduzieren würde. Die in 2016 aufgrund eines personellen Engpasses eingestellte Präventionsarbeit an Grundschulen, soll in 2017 wieder angefahren werden. Die hierfür vorgesehene geringfügige Stelle sei in der Haushaltsplanung für 2017 enthalten. Da ein Großteil der Beratungen auch für das Nachbarland Rheinland-Pfalz erfolgt, sollte nach Auffassung der Mitglieder des Arbeitskreises versucht werden, auf politischer Ebene einen Zuschuss des Rhein-Lahn-Kreises zu erreichen. Bisher beteiligt sich lediglich der Verbandsgemeinde Diez mit einem Zuschuss an den Kosten des Vereins. Leider konnten die Mitglieder des Arbeitskreises Frau Koepper keine Zusage zur kurzfristeigen Erhöhung des Kreiszuschusses geben, da der Kreis wie bekannt, unter dem „Schutzschirm“ des Landes stehe und die Freiwilligen Ausgaben gedeckelt seien, sie wollten sich jedoch dafür einsetzen, dass zumindest auf politischer Ebene Gespräche geführt würden, die zu einer Kostenbeteiligung des Rhein-Lahn-Kreises führten.

aktualisiert von Andreas Hofmeister, 20.10.2016, 13:09 Uhr

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