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10.08.2016, 13:00 Uhr | Übersicht | Drucken
CDU-Kreistagsfraktion erkundet neue B49-Trasse

Unter Führung der Arbeitskreisvorsitzenden für Raumordnung, Wirtschaft und Verkehr der CDU-Kreistagsfraktion, Elke Fehr, erkundete eine größere Gruppe von Kreistagsabgeordneten die neue Trasse der B49 bei Beselich-Heckholzhausen. Besonderes Interesse fand dabei die Baustelle der neuen Kerkerbachtalbrücke. Für den gesamten Bauabschnitt mit rund 4 Kilometern Länge sind etwa 43 Millionen Euro Baukosten kalkuliert, wobei allein die Kerkerbachtalbrücke mit über 13 Millionen Euro veranschlagt ist.  Die CDU-Vertreter konnten sich von der zu erwartenden Entlastung  Heckholzhausens durch die um rund 700 Meter größere Entfernung der neuen Brücke zur Ortslage überzeugen.



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Sehr anschaulich erklärten Mitarbeiter von Hessen Mobil den Besuchern im Baubüro anhand von Modellen und Skizzen die Grundsätze des Brückenbaus und im Speziellen die Vorgehensweise bei der Errichtung der Talbrücke über den Kerkerbach. Umfangreiche Bohrarbeiten für die Fundamente der Brückenpfeiler waren angesichts der Bodenbeschaffenheit nötig. In diesen Tagen beginnt dann mittels dem so genannten Taktschieben das Betongießen der Brückenbauteile. Nach einigen Wochen der vorbereitenden Schritte soll die Brücke mit dem Verfahren pro Woche jeweils um 25 Meter in der Länge wachsen, so dass die Fertigstellung des Bauwerks kalkulierbar wird. Die Kreispolitiker zeigten sich beeindruckt von den Dimensionen der zukünftigen Kerkerbachtalbrücke. In dem 275 Meter langen Bauwerk werden schließlich 2700 Tonnen Stahl und 13.000 Kubikmeter Beton verbaut sein. Mit der Fertigstellung der Brücke ist gegen Ende 2017 zu rechnen. Nach Fertigstellung der Brücke sind noch die Anschlüsse an den zweiten und vierten Bauabschnitt herzustellen, so dass im Laufe des Jahres  2018 der Verkehr auf der neuen Trasse laufen wird. Weiterhin erfolgt noch der Rückbau der bestehenden B 49 sowie die Herstellung von zwei Regenrückhaltebecken unterhalb der Talbrücke, so dass alle Maßnahmen im dritten Bauabschnitt 2018 abgeschlossen sein dürften.

Die Gruppe in Begleitung von Landrat Manfred Michel erfuhr auch die Hintergründe für die zunächst erfolgten Streckenbauten von der Deponie Beselich bis zum Beginn des Brückenbauwerks sowie von der anderen Seite von Merenberg kommend. Die Vertreter von Hessen Mobil erläuterten, dass angesichts der sehr großen Arbeitsgeräte und der anfallenden Materialien die neuen Strecken zum Transport benötigt werden. Die engen Dorfstraßen von Heckholzhausen und Schupbach sind dafür nicht geeignet. Die möglichst lange Offenhaltung der Kreisstraße 449 zwischen Heckholzhausen und Schupbach begrüßten die CDU-Vertreter ausdrücklich. Trotz bereits umfangreicher Baumaßnahmen erfolgte die Sperrung erst Mitte Juli dieses Jahres. "An dieser Baustelle ist das umsichtige Handeln der Verantwortlichen von Hessen Mobil ausdrücklich hervorzuheben", betonten Landrat Manfred Michel und Elke Fehr übereinstimmend.

"Die B49 ist eine der Lebensadern für unsere Region. Mit dem Stück für Stück vorankommenden Ausbau zwischen Limburg und Wetzlar wird diese bedeutende Verbindung für die Aufnahme zukünftiger Verkehrsströme ertüchtigt", stellten die beiden Landtags- und Kreistagsabgeordneten Joachim Veyhelmann und Andreas Hofmeister fest. Die CDU-Fraktionsmitglieder waren sich einig, dass die Mitarbeiter von Hessen Mobil sehr engagiert bei der Sache sind, um der Fertigstellung der kompletten Vierstreifigkeit der B49 von Limburg bis Wetzlar näher zu kommen. Angesichts teilweise sehr komplexer Planungsschritte und Rechtsfragen sei jedoch noch etwas Geduld nötig.

aktualisiert von Andreas Hofmeister, 03.09.2016, 13:32 Uhr

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